Warum die digitale Transformation zum Schreckenswort des Jahres 2019 im Personalwesen werden könnte?

Bisher werden oft die Schlüsselwörter wie Industrie 4.0, Smart Factory oder 3D-Drucker assoziiert und jegliche Form der Technik strapaziert, sobald das Wörtchen „digital“ auftaucht. Doch auch hier sind es die Menschen, die dahinterstehen, und die nach wie vor die wichtigste Ressource eines Unternehmens darstellen. Denn was nützt die modernste und innovativste Technik, wenn die dafür ausgebildeten Fachleute nicht zur Verfügung stehen.

Wie wird die digitale Transformation von den Unternehmen bewertet?

Es ist längst nicht mehr die Frage, ob die Digitalisierung bereits Einfluss auf die Personalentwicklungen deutschsprachiger Unternehmen ausübt; diese konnte eindeutig mit einem Ja beantwortet werden, wie die eLearning Benchmarking Studie von Herausgeber Frank Siepmann zeigt. 

Studienergebnisse aus dem Jahr 2017 versus 2018

Im Jahr 2017 bezeichneten 40% der befragten Unternehmer, den Einfluss der Digitalisierung als „hoch“ und 35,4% der Teilnehmer der Studie den Einfluss als „moderat“. In der aktuellen Studie kletterte der Wert von 40% auf 47% Damit räumt fast jedes zweite Unternehmen ein, dass der Einfluss auf die betriebliche Aus- und Weiterbildung „äußerst relevant“ ist. Der Wert der „moderaten“ Bedeutung stieg um knapp 10% von 35,4% auf 45,5%.

Einschätzung der Relevanz des digitalen Einflusses anhand der Größe des Unternehmens

Wird die Mitarbeiterzahl der an der Befragung teilgenommenen Unternehmen berücksichtigt, schwankt die Einschätzung des Einflusses der digitalen Transformation auf die betriebliche Bildung zwischen 38,3% bis 58,7% (Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern und Unternehmen mit mehr als 25.000 Mitarbeitern).

Im Umkehrschluss lautet das Ergebnis: Die digitale Transformation ist nicht nur „ganz allgemein“ in der Wirtschaft angekommen, nein, sie hat auch flächendeckend das Personalmanagement erfasst.

Natürlich reicht es nicht, in der Erkenntnis stecken zu bleiben, dass die digitale Transformation wichtig ist.

Was sind die Aufgaben der Human Ressource-Abteilungen (HR)?

Einige grundsätzliche Fragen können hier zunächst weiterhelfen:

Was sind die digitalen Kompetenzen, die für die Mitarbeiter essentiell werden? Was ist darunter zu verstehen?

Unter digitaler Kompetenz versteht sich:

  • Medienkompetenz
  • Kollaborationskompetenz
  • Kommunikationskompetenz und auch die
  • Innovationskompetenz

Und das gilt sowohl für Mitarbeiter als auch für die Führungskräfte.

Die eLearning BENCHMARKING ergab ebenfalls:

„Die geänderten Kompetenzanforderungen“ zählen zu den großen Herausforderungen der digitalen Transformation, so sind die 95,6% der befragten Unternehmen einig.

Doch auch die anderen Kompetenzen wie Fach- und Sozialkompetenzen dürfen vernachlässig werden. Neben den digitalen Kompetenzen ist dies einer der Schlüssel, um die Tranformation zu bewerkstelligen. E-Learning wird derzeit zu einen der größen Möglichkeiten für diese Aufgabe. Für die Arbeit können so Prozesse optimiert werden, um Zeit und Kosten in der Zukunft zu sparen.

Laut einer Umfrage* unter deutschen Managern sind nach deren Einschätzung gerade einmal 38 Prozent ihrer Mitarbeiter ausreichend für die Digitalisierung qualifiziert. Entsprechend setzen Unternehmen massiv auf Weiterbildungsprogramme, um den Mitarbeitern digitales Know-how und agile Methoden zu vermitteln.

Erfahren Sie mehr in der etventure Studie “Digitale Transformation 2018

Was sich hier also deutlich zeigt ist, dass die Personaler eingeladen sind, sich intensiv mit diesen Themen auseinandersetzen. Nicht, dass die digitale Transformation zu einem überstrapazierten und lästigen Unwort mutiert.

Folge uns und teile Inhalte:
Facebook
Facebook
Twitter
Visit Us
YouTube
Pinterest
Pinterest
LinkedIn
Instagram

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.